domingo, 30 de março de 2014

97 Reasons to Quit Smoking

 

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1. You won't have to pay more and more and more and more each year.
Yup, taxes will almost certainly continue to go up. New Jersey, Vermont, and Connecticut are among the states leaning harder on smokers for revenue, but even some tobacco-growing states are beginning to milk the coffin-nail cash cow. Lawmakers' reasoning: There is evidence that price increases cause smokers to reduce consumption. And the medical costs of smoking are astronomical—a huge burden to the states.
2. You'll inhale fewer germs.
New research suggests cigarettes are
crawling with germs, which can be inhaled along with the smoke. Its not clear if the germs can make you sick, but the yuck factor is undeniable.
3. You'll be smarter than Goofy.
"No Smoking" is a superb 1951 Disney cartoon depicting the history oftobacco use and, in modern times, Goofy's addiction and attempt to quit(there's a hilarious Mad Men-ish scene of an office full of smokers). Itends with him smoking an exploding cigar as the narrator concludes: "Givethe smoker enough rope and he'll hang on to his habit."

4. Once you quit, you'll find it more amusing that tobacco soup smells like s**t.
Or at least that's what kids at a Washington state elementary school said when Teens Against Tobacco Use visited their class in 2008 and mixed up a concoction of cigarette ingredients.

5. Smoking can cramp your style in the bedroom.
Smoking can affect circulation; with less blood flow to your genitals, arousal for both men and women can be more difficult.

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6. Sever yourself from the sordid history of animal testing in smoking research.
Smoking-related cancer researchers have long used
animals as test subjects, producing the famous smoking beagles photos from the 1970s, which are still used by antivivisection sites today.

smoking-beagles

(VIOLENCEFREESCIENCE.ORG)

7. You'll sleep better.
Smokers are four times as likely to report feeling unrested after a night's sleep, a
Johns Hopkins study found; it seems going through nicotine withdrawal each night can contribute to sleep disturbances.
8. Cool bonuses at work may be in your future.
Employers are increasingly offering incentives—such as gift cards, premium discounts, or cash—to employees who participate in smoking cessation programs.
9. Quitting is a plausible excuse to play computer games.
A 2008 survey commissioned by online game maker RealNetworks suggests that playing games online can help distract people from smoking.
10. Nonsmokers have stronger bones than smokers.
Women smokers have been found to lose 2.3% to 3.3% of
bone mineral density for every 10 pack-years of tobacco use. The effects are even worse in postmenopausal women.

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Health

Die Rückeroberung des Internets

 

28.03.2014 – Wolfgang Stieler

Die Rückeroberung des Internets

Um der Datenflut Herr zu werden, beschränken nicht nur Staaten, sondern zunehmend auch Konzerne den Zugang zum Netz. Als Gegenreaktion bauen Pioniere weltweit ein eigenes, unzensierbares Web auf – gefördert von der EU. Nun springen erste Unternehmen auf die Idee auf.

Der Justiziar lächelt. Lächelnde Juristen machen mich nervös. Ich wiederhole meine Frage: "Wie viel ist da maximal drin?" "Ach", sagt er, "vielleicht 750 Euro. Allerdings pro Abmahnung. Am Ende können es durchaus zehn Abmahnungen werden. Das ist noch nicht die Obergrenze."

7500 Euro. Wenn ich Pech habe, muss ich 7500 Euro zahlen. Dabei will ich doch nur ein bisschen Internet verschenken. Ein offenes WLAN-Netz betreiben, damit jeder, der vorbeikommt, schnell auf seine Facebook-Seite zugreifen, twittern oder eine Mail checken kann.

Neben mir, über mir, unter mir – wenn ich den Rechner hochfahre, sehe ich im Schnitt acht Funknetze, die sich gegenseitig stören. Alle verschlüsselt und damit für mich verriegelt. Ich will ein offenes Netz dazustellen. Einfach so, für lau, weil ich meinen DSL-Zugang tagsüber ohnehin nicht nutze. Und ohne Zwang zur Anmeldung, weil wir ohnehin schon überall unsere Datenspuren hinterlassen.

Der Kollege aus dem Netzwerkressort hält mich, freundlich gesagt, für leicht verwirrt. Ein offenes Funknetz betreiben? "Warum willst du potenziellen Angreifern die Arbeit unnötig leicht machen?", fragt er. Kreditkartendaten und Passwörter könnten gestohlen werden, Schadsoftware installiert, der Rechner zum Versand von Spam missbraucht werden – schlimmstenfalls, um Kinderpornos zu verbreiten. In Deutschland wäre ich für kriminelle Machenschaften, die über meinen Internetzugang abgewickelt werden, haftbar. Denn hierzulande gilt die sogenannte Störerhaftung. Wozu dieses Risiko eingehen? Internetzugänge seien doch billig und allgegenwärtig. "Weil ich die Nase voll habe", sage ich. "Es geht ums Prinzip."

Das Prinzip: ein freies Internet. Aus dem anarchischen Web, dem "globalen Dorf" der neunziger Jahre, ist eine umzäunte Vorstadtsiedlung geworden. Ein aufgeräumtes Areal mit bewachten Ein- und Ausgängen, permanenter Überwachung und vielen sehr klein gedruckten Fußnoten in den Mietverträgen, die regeln, was die Netzbürger dürfen – und vor allem, was sie alles nicht dürfen. Nicht zu viele Daten übertragen beispielsweise: Mobilfunkanbieter drosseln den schnellen Internetzugang für das neue Smartphone, wenn mehr als 300 Megabyte Daten durchgelaufen sind. Günstig über das Internet zu telefonieren ist verboten, Skype auf dem Smartphone funktioniert nur im heimischen WLAN.

Die Provider schützen ihren Geschäftsbereich. Schließlich stellen sie ja eine aufwendige Infrastruktur aus Servern und Datenkabeln bereit, deren Installation und Wartung Geld verschlingt. Entsprechend wichtig ist, dass die Nutzer dafür zahlen – und mehr bezahlen, wenn sie das Angebot intensiver nutzen. Das schienen auch die meisten Nutzer einzusehen. Der große Aufschrei blieb aus – bis zum April dieses Jahres.

Da verkündete die Telekom, dass künftig auch die Nutzer ihrer schnellen DSL-Anschlüsse mit einer Drosselung ihrer Übertragungsgeschwindigkeit rechnen müssten, wenn sie mehr als 75 Gigabyte über ihre Leitungen gejagt haben. Das allein hätte wohl nicht die Erregung ausgelöst, denn 75 Gigabyte reichen immerhin, um sich etwa 15 Filme in Full-HD-Auflösung herunterzuladen. Viel entscheidender war, dass der Konzern eigene Dienste wie die TV-Plattform Entertain von dieser Grenze ausnehmen will.

Einem Dienst jedoch die Vorfahrt im Datenverkehr zu geben, würde einen bislang geltenden Grundsatz im Web erschüttern: den der Netzneutralität. Kommt die Telekom mit ihren Plänen durch, fürchten Verbraucherschützer und Internetaktivisten einen Präzedenzfall. Jeder Internetanbieter könnte dazu übergehen, seine eigenen Dienste zu bevorzugen und andere zu drosseln. Das wäre so, als dürften auf bestimmten Autobahnabschnitten nur Volkswagen oder Mercedes-Modelle schneller als 100 fahren – weil die Strecken den Konzernen gehören. Das große, einheitliche Internet zerfiele wieder in kleine Fragmente.

Mehr noch: Internet-Experten wie der Jurist Tim Wu von der Columbia University warnen davor, das Netz könne schon bald ein einziger industrieller oder staatlicher Monopolist kontrollieren. Unversehens gäbe es eine Art "master switch" – einen Hauptschalter für das gesamte Internet.

Die Vorstellung wirkt paranoid. Dass sie es nicht unbedingt ist, mussten mehr als 20 Millionen ägyptischer Internet-User am 28. Januar 2011 erfahren. Innerhalb von nur einer halben Stunde schalteten die fünf großen Provider des Landes auf Druck der Regierung ihre Leitungen zum Rest der Welt ab. 90 Prozent des nationalen Netzes waren nicht mehr erreichbar. Länder wie Iran haben sogar angekündigt, sich dauerhaft vom Internet abzukoppeln und stattdessen ein landesweites Intranet aufzubauen.

Wie konnte es so weit kommen? Sollte das Internet nicht sogar mal einen Atomkrieg unbeschadet überstehen? Jede Information, die im Netz kursiert, wird in kleine Teile zerhackt. Erst am Ziel werden alle Pakete wieder zusammengesetzt. Jeder Computer reicht Pakete, die nicht für ihn bestimmt sind, an einen seiner nächsten Nachbarn weiter. Mit diesem "Heiße-Kartoffel-Prinzip" würde ein Datenpaket auch dann sein Ziel erreichen, wenn die Verbindung zwischen einzelnen Teilnehmern technisch gestört ist – oder willkürlich unterbrochen wurde.

 

MIT

Drohnen stets zu Diensten

 

 

26.03.2014 – Ulrich Pontes

Drohnen stets zu Diensten

Unbemannte Fluggeräte gelten bei vielen immer noch als Hype. Dabei können sie weitaus mehr, als günstige Luftbilder zu schießen, und werden den Luftraum verändern.

Sehen so die Kellner der Zukunft aus? Eine kreuzförmige Konstruktion, getragen von rotierenden Flügeln mit einer kleinen, runden Plattform in der Mitte, auf die gerade mal ein Sektglas passt? Raffaelo D’Andrea, Professor für Dynamische Systeme und Kontrolle an der ETH Zürich, konnte das Publikum der TEDGlobal-Konferenz 2013 in Edinburgh jedenfalls davon überzeugen, dass seine Drohnen in Sachen Geschicklichkeit und Schnelligkeit menschliches Service-Personal locker an die Wand spielen. Mit einem futuristisch anmutenden Zeigegerät – eine Art Pfeil mit silbrigen, tischtennisballgroßen Kugeln an den Enden und an der Spitze – dirigierte D’Andrea einen Quadrokopter durch den Raum, ließ ihn hin und her flitzen, hoch und runter, ohne auch nur einen Tropfen zu verschütten. Das Publikum gab Szenenapplaus.

Dabei ist die Nummer mit dem Sektglas noch eine vergleichsweise einfache Übung, wie D’Andrea erklärt: Schwerkraft und Trägheit wirken auf den Kopter, das Glas und den Inhalt in gleicher Weise, und beidem entgegen wirken die Propeller. Um etwa aus schnellem Flug abzubremsen, muss sich das Fluggerät entgegen der Bewegungsrichtung schräg stellen – und verhindert genau dadurch, dass der Inhalt aus dem Glas schwappt. Alle seine Drohnen sind mit silbrigen Kugeln ausgerüstet. Spezialkameras erfassen deren Bewegung im Raum blitzschnell und zentimetergenau – „ein Innenraum-GPS“ nennt es Raffaello D’Andrea. Seine Flugroboter balancieren lange, dünne Stangen, spielen Badminton miteinander, fliegen im Verbund zum Takt von Musik (siehe TR 8/2012, S. 26) und vollführen blitzschnelle Dreifachsaltos auf der Stelle.

Doch wie ein gnadenloser Zirkusdirektor treibt D’Andrea seine Maschinen immer wieder an die Grenze der Leistungsfähigkeit. Um etwa einen Dreifachsalto mit identischem Ausgangs- und Endpunkt zu schaffen, ist auch das Positionserfassungssystem zu langsam. Also lässt der eloquente Professor seine Maschinen trainieren: Verfehlen sie die Endposition, vollführen sie den Salto so lange, bis es klappt. Sein Ziel: „Maschinen zu bauen, die aus Erfahrung lernen, sich anpassen und ihr Wissen an andere Maschinen weitergeben können.“ Ob eines Tages tatsächlich Drohnen zu Hilfskellnern werden, spielt für ihn als Grundlagenforscher aber erst mal keine Rolle.

Ganz anders bei Chris Anderson. Der ehemalige Chefredakteur des US-Technologiemagazins „Wired“ ist überzeugt: „Das Zeitalter der Drohnen hat begonnen.“ Amazon-Chef Jeff Bezos hatten Beobachter für seine Ankündigung der Paketauslieferung per Drohnen mit einigem Recht der Schaumschlägerei bezichtigt – schließlich bleiben die kleinen Kopter aufgrund ihrer geringen Batteriekapazität bislang kaum mehr als 20 Minuten in der Luft. Anderson jedoch kann man zwar ebenfalls Werbung in eigener Sache unterstellen – aber kaum leere Worte. Der Tech-Journalist gründete 2012 das Drohnen-Start-up 3D Robotics und die Bastler-Community DIY Drones. Sie hat mittlerweile 50000 Mitglieder.

Anderson vergleicht diese Szene der Drohnen-Enthusiasten mit den frühen PC-Freaks: „Noch geht es vor allem ums Ausprobieren, einfach weil’s Spaß macht“, sagt er. Mit Betonung auf „noch“. Wenn die These stimmt, wird Drohnen also eine ähnliche Entwicklung wie Computern beschieden sein, vom Nischenprodukt zum alltäglichen und allgegenwärtigen Gebrauchsgegenstand. Tatsächlich dringen kleine unbemannte Fluggeräte in immer mehr Bereiche des Lebens vor. Noch sind Foto- und Videokameras zwar die häufigsten Nutzlasten, die Drohnen in aller Welt durch die Lüfte tragen. Denn sie lassen sich vielfältig einsetzen – von der Fernsehaufnahme über die technische Inspektion bis zur Kartografie. Doch das ändert sich zusehends. Weil sie so vergleichsweise einfach zu fliegen sind, wecken sie eine ungeahnte Kreativität.

 

MIT

Die neue Intelligenz

 

26.03.2014 – Tom Simonite

Die neue Intelligenz

Seit Jahren arbeiten Forscher weltweit an Computern, die nach dem Vorbild biologischer Gehirne aufgebaut sind. Jetzt müssen diese Chips zeigen, was sie wirklich können.

Stellen Sie sich eine Maschine vor, die diese Zeilen liest. Eine solche Maschine aus Metall, Kunststoff und Silizium braucht ungefähr 50 Watt elektrischer Leistung, während sie die Information in Nullen und Einsen verwandelt. Nun stellen sie sich einen Menschen bei der gleichen Aufgabe vor. Sein klebriger Klumpen aus Eiweiß, Salz und Wasser in seinem Schädel benötigt nur einen Bruchteil dieser Energie, um nicht nur das Muster als Buchstaben, Wörter und Sätze zu interpretieren, sondern gleichzeitig das im Radio gespielte Lied zu erkennen.

Der Vergleich macht die Kluft deutlich, die immer noch zwischen Mensch und Maschine liegt. Es gibt zwar Computer, die ein dem Menschen vergleichbares Textverständnis besitzen, doch sie sind riesig, energiehungrig und benötigen eine spezielle Programmierung.

Nun jedoch soll eine neue, mehr wie das menschliche Gehirn arbeitende Generation von Computerchips diese Kluft verkleinern. Fortschritte in den Neurowissenschaften und der Chiptechnologie ermöglichen Geräte, die – zumindest im kleinen Maßstab – Daten so verarbeiten wie das Gehirn eines Säugetiers. Solche „neuromorphen“ Chips könnten sich als fehlendes Puzzleteil für so manches vielversprechendes, aber unvollendetes Projekt der künstlichen Intelligenz erweisen – etwa autonom fahrende Autos oder Smartphones als kompetente Gesprächspartner.

„Moderne Computer stammen von Taschenrechnern ab und eignen sich vorwiegend als Zahlenfresser“, sagt Dharmendra Modha, der eine entsprechende Forschungsgruppe am Almaden Research Center von IBM in Kalifornien leitet. Er will Computerchips mit einer an das Säugetierhirn angelehnten Architektur entwerfen. Immerhin 100 Millionen Dollar stecken die Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa) und das US-Verteidigungsministerium in das Projekt. Dessen Name ist Programm: „Synapse“ ist angelehnt an die Verbindungen zwischen den Nervenzellen, eines der wesentlichen Elemente menschlicher Signalverarbeitung.

Wer Modha besuchen will, muss nach San Jose in Kalifornien. Vom Stadtrand aus windet sich die Straße zu seinem Labor zwei Meilen eine Anhöhe hinauf. Der Weg ist mit Magnolien gesäumt, das Labor selbst liegt inmitten fast 1000 Hektar sanft geschwungener Hügel. Das Silicon Valley ist nah, aber nicht direkt vor der Haustür. Womöglich ist hier der ideale Ort, um die Grundfesten der Computer-Industrie zu erschüttern.

Alle heutigen Modelle, ob Smartphone oder Supercomputer, beruhen auf der sogenannten Von-Neumann-Architektur, benannt nach dem ungarischen Mathematiker John von Neumann. Ihre Grundlagen sind im Prinzip zwei Baugruppen: Zentraleinheit oder CPU und Arbeitsspeicher. Letzterer speichert die Daten sowie Instruktionen, wie sie zu manipulieren sind. Die CPU holt sich diese Instruktion aus dem Arbeitsspeicher zusammen mit den zu verarbeitenden Daten. Das Ergebnis schickt sie zurück in den Arbeitsspeicher, der Zyklus wiederholt sich. Die Prozesse laufen also linear ab.

Das Gehirn dagegen arbeitet parallel. Eintreffende Informationen zünden Salven elektrischer Erregung, die sich mittels Synapsen über Nervenzellen hinweg ausbreiten. Die Wörter dieses Absatzes erkennen Sie beispielsweise dank eines Musters elektrischer Aktivität, ausgelöst durch Signale aus Ihren Augen. Ein entscheidender Vorteil unserer neuralen „Hardware“ ist ihre Flexibilität: Neue Informationen bringen das System dazu, sich anzupassen. Es lernt. Im Computer-Jargon würde man von einem massiv-parallelen System sprechen, das sich selbst umprogrammiert.

„Gehirne haben sich in der realen Welt entwickelt“, sagt Dharmendra Modha. Um ihre Arbeitsweise in die Welt des Siliziums zu übertragen, hat IBM seine neuromorphen Chips entwickelt. Sie bestehen aus digitalen Schaltungen von jeweils rund 6000 Transistoren, die das Feuern eines Neurons und die synaptischen Verbindungen zu anderen Neuronen nachbilden. Die Silizium-Neuronen verbindet Modha untereinander zu einem gehirnähnlichen System. Das Prinzip für die Verschaltung lieferten ihm Studien der Hirnrinde: Sie besteht aus verschiedenen Arealen mit unterschiedlichen Funktionen wie zum Beispiel Spracherzeugung oder Bewegungssteuerung. Doch jedes dieser Areale besitzt dieselben Grundbausteine: Einheiten von 100 bis 250 Neuronen, die nach einheitlichen Prinzipien funktionieren.

 

MIT

Riviera de Santa Cristina–Paranapanema-SP

 

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Sta Cristina localização

 

Ver localização e vias de acesso no Google Maps : https://www.google.com/maps?t=m&ll=-23.4745839,-48.5870364&z=8&geocode=FcilmP4do244_SnRYaSDgUTOlDGuWzP_CEupmw;FYepm_4dlgwr_SmP353HXffFlDGOhTHFCnsTKw;Fcganf4dA5cl_Snpx-Bt7HbGlDGq922Fb8xdUg;FWBim_4d9gcV_SlVZwndOUfBlDFv6cbO_P2lSA&saddr=S%C3%A3o+Paulo+-+SP,+Brasil&via=1,2,3&daddr=-23.352953,-47.510378+to:-23.258424,-47.868157+to:-23.371168,-48.953354+to:-23.371086,-48.953366&output=classic

Prince George poses for Mother's Day photo with William and Kate

 

 

Eight-month-old royal appears in informal picture at Kensington Palace ahead of tour of New Zealand and Australia

Prince George

William and Kate pictured with Prince George (and spaniel) at Kensington Palace ahead of their tour of Australia and New Zealand. Photograph: Getty Images

Prince George of Cambridge shows how much he has grown in a new official family photograph released on Mother's Day.

The eight-month-old royal, who is third in line to the throne, is the centre of attention in a blue jumper emblazoned with his name in the informal shot taken at Kensington Palace.

Looking like he is growing fast as he is held by a smiling Duchess of Cambridge, the future king seems to have eyes only for the family's pet cocker spaniel, Lupo, who is held by the duke.

The duke and duchess have chosen to release the informal image ahead of their tour of New Zealand and Australia, which begins next month.

The photograph shows the Cambridges casually dressed as they lean on the sill of an open window at their apartment in London. The couple moved into the property, which had been the home of Princess Margaret, late last year after it had been refurbished.

Celebrity portrait photographer Jason Bell, who took the picture a few weeks ago, was also the official photographer for George's christening last October. Bell is renowned for his images of Hollywood stars and rock and pop legends including Sir Paul McCartney, actor Scarlett Johansson and former England footballer David Beckham.

 

the guardian

11 documentários que você precisa assistir para entender o mundo hoje | WTF #25

 

Foco e Disciplina

Vivemos reclamando da falta de tempo no nosso dia.

Mas quanto tempo e energia perdemos procrastinando ou nos auto-sabotando?

Aprenda gerenciar melhor seu tempo e aumentar sua produtividade (Link)

Existem muitos documentários ruins, mais propagandistas do que Michael Moore, e sem tanto pathos e gravitas quanto ele. Em geral, são exageros conspiratórios e sensacionalistas. Estes poucos documentários que citarei aqui podem ter um viés político, e é possível arrazoar contra eles ou certos fatos que eles mencionam.

Mas, de forma geral, não são de forma alguma documentários lunáticos, como por exemplo o documentário Zeitgeist – que se trata de uma mistura “agitprop” de astrologia, teoria da conspiração, fatos distorcidos, e, principalmente, semelhante pelo menos em espírito ao velho “Protocolo dos Sábios de Sião”, o documento/propaganda antissemita que circulou na Europa no início do século XX.

São documentos importantes de questões importantes, que todo mundo que gostaria de falar sobre política, nem que seja em conversa de bar, precisaria estar ciente.

The Corporation (link)

Link YouTube

Documentário canadense seminal, um pouco longo, com quase duas horas e meia de duração, analisa o comportamento da “pessoidade corporativa” por meio de um conhecimento manual psiquiátrico, e as diagnostica como psicopatas.

O documentário analisa a origem histórica da noção de “pessoidade corporativa” (expressão que parece não possuir tradução definida em português), e expõe com clareza e dinamismo uma argumentação cogente e impactante com relação a esse problema.

Quando escrevi “A inútil luta com os galhos“ aqui no PapodeHomem, eu presumia que todos já haviam assistido a esse documentário. Muito me surpreendeu a surpresa de algumas pessoas quanto a argumentação central do texto – e talvez tenha faltado enfatizar naquele texto esse que esse é, talvez, o documentário mais importante dos anos 00.

Em The Corporation, não há nada do sentimentalismo e demagogia que muito frequentemente ocorrem nos documentários de esquerda de Michael Moore. É claro que possuem seu valor, mas o argumento se enfraquece com o uso do que eu consideraria “golpes baixos” (o pior deles, talvez, o assédio a um Charlton Heston senil, em Bowling for Columbine). É porque exatamente aprecio as críticas de Moore e estou totalmente de seu lado que acho que, algumas vezes, ele não é hábil e acaba soando muito como mera propaganda.

Esse definitivamente não é o caso de The Corporation.

Uma explicação para o comportamento “emotivo” de Moore ser efetivo é que a esquerda, nos EUA, é identificada com intelectualismo, com o elitismo intelectual. Assim, Moore é um pançudo com uma cara não muito esperta, que não chega a ser um caipira, mas talvez algo como um encanador.

Esse é um apelo muito inusitado para a esquerda, já que a direita coopta a visão do empreendedor prático e com esperteza das ruas, nada intelectual. Talvez venha daí algo de sua eficácia em seu país.

O mais efetivo dos documentários de Moore é Sicko, sobre falta de uma rede social de auxílio de saúde nos EUA. Este é um dos temas mais tensos por lá ainda hoje, com o Congresso de maioria republicana já tendo votado para derrubar o ObamaCare mais de 40 vezes.

Esse tema da política de saúde é muito próximo de nós aqui no Brasil, mas os problemas são tão diversos nos dois mundos que o documentário perde um pouco seu apelo para nós. O mesmo ocorre com Bowling for Columbine, já que nosso problema de violência também é diferenciado.

Capitalism, A Love Story, Roger e Eu e Fahrenheit 9/11 são também bons documentários, todos com os defeitos que apontei, de sentimentalismo excessivo, cara de propaganda e golpes baixos — e o primeiro, talvez, com uma simplificação excessiva. Ainda assim, são importantes veículos do pensamento popular atual, possuem seus bons momentos, e ninguém deve deixar de ver.

Why we fight? (link)

Link YouTube

“Por que lutamos?” — quem, no caso: os estadunidenses. Qual é a resposta? Porque as corporações armamentistas mandam no governo.

O documentário começa e termina com uma fala do presidente Dwight Eisenhower advertindo, nos inocentes e plenos anos de Guerra Fria (1961), que o governo corria o risco de ser tomado pela pressão das indústrias fabricantes de armamento. Você pensou que era só petróleo e geopolítica e segurança nacional? É porque a guerra, em si, por qualquer motivo, é lucrativa para as corporações.

“Os Estados Unidos vivem de uma tensão entre capitalismo e democracia, e o capitalismo parece estar ganhando”,

resume Charles Lewis.

Food Inc (link)

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Outro documentário extremamente bem feito, que analisa as distorções e o sofrimento humano produzido por outro setor corporativo, o da indústria alimentícia, e como ele está prejudicando nossa saúde e criando alimentos cada vez mais “viciantes”.

O documentário mostra uma vasta engenharia em movimento para fazer dinheiro explorando nossas pequenas fraquezas.

Inside Job (link)

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Se as corporações de alimentos, armas, farmacêuticos e a Monsanto são grandes vilãs, o que dizer então dos grandes monstros do setor financeiro?

Inside Job explica, da forma limpa e extremamente bem arrazoada do Corporation, como a crise de 2008 veio a ocorrer.

An unreasonable man (link)

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Bill Maher recentemente falou em seu programa seminal, Real Time, que só agora estamos acordando para o que Ralph Nader e alguns outros poucos estão martelando desde os anos 70.

Está na hora de deixarmos de achar que proteção ao consumidor e regulação são apenas “assuntos chatos”.

O documentário traça os esforços de Nader, numa longa carreira enfrentando lobbies poderosos — por exemplo, na comissão que exigiu o cinto de segurança. Novamente, histórias de horror sobre manipulação das corporações e o cálculo frio de um recall versus um número de indenizações por morte — dessa vez na indústria automobilística.

As vidas humanas tem um preço muito claro e simples, e se por acaso for mais caro salvá-las, que morram.

Manufactoring consent: Noam Chomsky and the Media (link)

Link YouTube

Esse documentário, do mesmo diretor do The Corporation, examina a mais bem articulada e prolífica mente da esquerda em língua inglesa, Noam Chomsky.

O filme foi criticado por Chomsky, por passar certa ideia de culto em torno dele. Mas se você não está disposto a ouvir centenas de horas de palestras de Chomsky, ou ler vários de seus livros sobre política (nem entremos na linguística),  e gostaria de entender um pouco melhor da situação hoje, essa é uma boa introdução.

Uma dica para evitar bobagem em termos de documentários e outras coisas é examinar o artigo da wikipedia em inglês. Lá verificamos se o tema é controverso, se a página foi fechada com um cadeado, por exemplo. Lemos a sessão de críticas, e examinamos o embasamento dessas críticas e de onde elas vem (de diretos interesados, de pessoas sem qualificação na ára, etc) — caso ainda estejamos em dúvida, seguimos a sessão “talk”, onde são discutidas as atualizações, e onde algumas vezes ocorre um debate sobre o tema. Isso raramente é necessário, basta ler o parágrafo inicial e algumas das críticas, que em geralmente já dá para reconhecer a respeitabilidade de algo.

Esse filtro pode não ser perfeito, mas sem esse filtro, perderemos muito tempo.

Michael Moore

Nota do editor: cá estão os documentários do cineasta cotados pelo Eduardo Pinheiro no começo do artigo.

Tiros em Columbine

Link YouTube

Sicko

Link YouTube

Capitalism: A Love Story

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Fahrenheit 9/11

Link YouTube | Versão completa, dublada. A versão legendada não pode ser embedada, mas dá pra assistir direto no YouTube. É só clicar aqui

Roger e eu

Link YouTube | Esse, apenas o trailer

 

Papo de Homem

Pristina.org — Everything Design

 

 

Pristina.org - Everything Design since 2005

Desde 2005, o Pristina.org é referência em design criativo e de qualidade. De fotografia a ilustração, arquitetura a publicidade. Aqui você vê tudo que vai virar referência.

Tudo começou como projeto pessoal de Felipe Tofani, na tentativa de se manter atualizado sobre o que ele mais gosta de fazer.

27/09/2013 Erik Johansson Posted In: Fotografia

criando cenários fotográficos surreais

Erik Johansson 02

Erik Johansson é um fotógrafo e retocador sueco com um portfolio para lá de surreal. Seu trabalho tem dois pontos extremamente interessantes que são a forma com a qual ele cria cenários inacreditáveis e que questionam a realidade do que você está vendo com seus olhos. Enquanto isso, ele usa suas técnicas de retoque digital para deixar tudo o mais perfeito possível. Incluindo ai até servir de modelo para algumas das suas fotos. Vejam as imagens abaixo e entendam melhor o que estou falando.

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Photographer Erik Johansson

18 Brilliant Photo Manipulations by Erik Johansson | Bored Panda

 

Erik

Pristina org

10 Embalagens Criativas

 

O Design de Embalagem, importante vertente do Design de Produto e do Design Gráfico, tem um propósito que vai muito além de produzir um meio de armazenamento e acondicionamento para determinado produto. Uma embalagem bem pensada estabelece uma relação afetiva individual entre o consumidor e a marca, ou com o produto em si.

O bom Design de Embalagem deve garantir uma eficiente comunicação com o consumidor, informando sobre o produto e expondo suas características. A velha máxima que nos diz que não devemos julgar um livro pela capa, não se aplica a todos os casos. É importante lembrar que muitas vezes o designer pode ser melhor que o escritor.

Para expor a importância de uma embalagem criativa e cativante, fizemos esse top 10, com alguns exemplos de empresas que reconhecem que uma embalagem atraente e bem pensada é tão importante quanto um produto de qualidade:

10 – Garrafa Ampro

10 Embalagens Criativas (1)

Designed by Ampro Design

09 – Sucos Birdy

10 Embalagens Criativas (2)

Designed by Mats Ottdal, Noruega.

08 – Lãs Rellana

Designed by Ogilvy, Alemanha

Designed by Ogilvy, Alemanha

07 – NYC Spaghetti

Designed by Alex Creamer.

Designed by Alex Creamer.

06 – Cerveja Naked

Designed by Timur Salikhov, Rússia.

Designed by Timur Salikhov, Rússia.

05 – Cubo Heineken

Designed by Petit Romain, França.

Designed by Petit Romain, França.

04 – Livro Rolling Words

Designed by Pereira & O’Dell, EUA.

Designed by Pereira & O’Dell, EUA.

Designed by Pereira & O’Dell, EUA.

Designed by Pereira & O’Dell, EUA.

03 – Mel Bzzz

Designed by Stepan Azaryan of Backbone Creative, Armênia.

Designed by Stepan Azaryan of Backbone Creative, Armênia.

02 – Batatas Fritas Bloom

Designed by Dohyuk Kwon

Designed by Dohyuk Kwon

01 – Fósforos Bloc

Designed by Fitzsu Society

Designed by Fitzsu Society

Designed by Fitzsu Society

Designed by Fitzsu Society

Jean Peixoto

Um sujeito simples com diversos predicados. Um dos fundadores do blog Rumspringa. Estudante de Comunicação Social. Apaixonado por literatura, cinema e música. Escreve por vocação e desenha por teimosia. Já tentou ser músico, mas não se acostumou com os tomates. Espera, um dia, conhecer o Beetle Juice.

Rumspringa

Guess What? Golf Is Good For You

 

Golf Course Maintenance - Taking Care of Golf Courses

Scientific Study Quantifies Miles Walked, Calories Burned - And Effects on Score

By Brent Kelley

Feb. 19, 2009 - Golf is good for you. That's the conclusion of a study recently completed by an American sports scientist. But we didn't need a scientist to tell us that, did we? Golfers know that getting out there on the course, swinging the club and - especially - walking is a bit more than just a leisurely stroll in the park. We already knew that golf requires coordination, concentration, and, yes, physical effort, to play successfully.

But it's always nice to have an expert verify those beliefs. Particularly when the study in question revealed some interesting and very specific conclusions about the value of golf as exercise, and also about the effects of different kinds of effort on the golfer's score.

The scientist who conducted the study is Neil Wolkodoff, who is the director of the Rose Center for Health and Sports Sciences in Denver, Colo.

According to an Associated Press article (no longer online) about the study's findings, Wolkodoff recruited eight amateurs, all men, with ages ranging from 26 to 61 and handicaps ranging from 2 to 17. The volunteers were fitted with various sensors and measuring equipment, and then each played the front nine of a hilly suburban Denver golf course several times over the course of the study period.

During these 9-hole outings, the golfers varied their means of transportation (walking, riding in a cart) and also their means of transporting the golf bag (on a golf cart, on their shoulders, on a push cart, on a caddie's shoulders).

Among the findings were these numbers (remember, the figures cited are for nine holes only):

Calories Burned

  • Walking: 721
  • Using push cart: 718
  • Using caddie: 613
  • Riding: 411

Miles Walked

  • Not riding in cart: 2.5
  • Riding in cart: 0.5

The study concludes that golfers who walk 36 holes a week will burn around 2,900 calories per week. The threshold of 2,500 calories burned in a week is an important one; according to the AP article, "studies have shown that those who burn 2,500 calories a week improve their overall health by lowering their risk of heart disease, diabetes and cancer."

The study also looked at the effects on golf scores of different methods of transporting one's golf bag. Those findings were just as interesting:

Average Scores

  • Using push cart: 40
  • Using caddie: 42
  • Riding: 43
  • Carrying bag: 45

Many golf purists argue that walking the golf course is not only better for your health (no doubt about that), but also better for your score. The thinking is that when walking the course, the golfer sees more: He or she takes in what lies ahead of them on the hole, has time to consider options and to think about club and shot selection.

This study certainly bolsters that argument. Walking the course with a push cart or with a caddie both produced lower average scores than riding in a cart. Walking while carrying one's own bag yielded the highest average scores, however, which likely has to do with the extra physical exertion required. That causes the golfer to tire more quickly and also, Wolkodoff surmises, increase instances of lactic acid build-up in the muscles. When lactic acid increases, fine motor skills decrease, and fine motor skills are what are required for the precise motions of the golf swing.

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